Gezielte Strukturierung von Bauteiloberflächen für Leichtbaukomponenten mittels simultan fünfachsiger Fräsbearbeitung – Simulation und Praxis

Biermann, D.1, a; Zabel, A.1, b; Ungemach, E.1, c; Rautenberg, J.1, d

1)
Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund, Baroper Str. 303, 44227 Dortmund

a) biermann@isf.de; b) zabel@isf.de; c) ungemach@isf.de; d) rautenberg@isf.de

Kurzfassung

Die simulative Abbildung der Fräsbearbeitung erlaubt heutzutage durch eine gezielte Unterstützung in der Prozessplanungsphase die notwendige Kontrolle und Optimierung der Bearbeitungsprozesse. Insbesondere komplex strukturierte Bauteile moderner Leichtbaurahmenstrukturen erfordern eine stetige Anpassung der Verfahren an die Anforderungen der Gesamtstruktur sowie den damit verbundenen Fügeverfahren. Die Gestalt der Fügestelle zwischen zwei Bauteilen hat für neuartige Fügeverfahren, wie bspw. die Innenhochdruckumformung oder das Elektromagnetische Umformen, eine große Bedeutung und wirkt sich entscheidend in der Festigkeit der Verbindung aus. Anhand der Strukturierung von Oberflächen in Aluminiumlegierungen soll in diesem Beitrag die Leistungsfähigkeit einer flexiblen Frässimulation beschrieben und ihr Nutzen für die Praxis dargestellt werden.

Schlüsselwörter

Frässimulation, Oberflächenstrukturierung, Fünfachsfräsen, Leichtbau, Aluminium

Veröffentlichung

wt - Werkstattstechnik online, 99 (2009) 11/12, S. 851-857