Bearbeitungseigenspannungen durch Drehen thermo-mechanisch umgeformter Flanschwellen aus dem Werkstoff 51CrV4

Biermann, D.1, a; Grüning, A.2, b; Grünert, S.1, c; Scholtes, B.2, d; Zabel, A.1, e

1)
Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund, Baroper Str. 303, 44227 Dortmund
2)
Institut für Werkstofftechnik - Metallische Werkstoffe, Universität Kassel, Mönchebergstr. 3, 34125 Kassel

a) biermann@isf.de; b) gruening@uni-kassel.de; c) gruenert@isf.de; d) scholtes@uni-kassel.de; e) zabel@isf.de

Kurzfassung

In der vorliegenden Arbeit wird der Einfluss der Prozessparameter auf die Eigenspannungsausbildung bei der Drehbearbeitung eines Bauteils mit einer funktional gradierten Eigenschaftsverteilung untersucht. Es handelt sich um eine in einem thermo-mechanischen Umformprozess hergestellte Flanschwelle aus 51CrV4, bei der eine charakteristische ortsabhängige Gefügeverteilung vorliegt. Als Folge der daraus resultierenden Härte- bzw. Festigkeitsverteilung stellen sich durch die spanende Bearbeitung ortsabhängige Eigenspannungsverteilungen mit unterschiedlichen Tiefenverläufen

ein, deren Ursachen in Abhängigkeit der Prozessparameter diskutiert werden.

Schlüsselwörter

Thermo-mechanische Umformung, Gradierung, Drehbearbeitung, Drehen, Eigenspannungen

Veröffentlichung

HTM - Journal of Heat Treatment and Material, 63 (2008) 5, S. 245-251